„Contra Pared“ – der Schlag gegen die eigene Rück- oder Seitenwand
Beim Padel spielen auf dem Padelplatz sind wir von einer Rückwand und zwei Seitenwänden umgeben. Die Besonderheit im Padel liegt in der Einbeziehung dieser Wände in das eigene Spiel. So kann der Ball anstelle einer direkten Rückgabe auch erst gegen eine der eigenen Wände geschlagen werden, um ihn dann wieder auf die andere Spielfeldseite zu schlagen. Dieser Schlag kommt jedoch nur dann in Frage, wenn es anders nicht leichter ist. Im optimalen Fall kann der Ball nach der Wand genommen werden. Kommt der Ball jedoch zu kurz und landet somit auf deiner Rückhandseite, so ist es sehr schwer den Ball hinter dem Körper zu spielen. Es bietet sich daher also an, in solchen Situationen den Ball über die Wand abzuspielen. Der Ball wird dann wieder in Schlagrichtung vor dem Körper gespielt, und zwar gegen die Wand.
Expertenwissen: Die Bezeichnung „Contra Pared“ oder „Contrapared“ für diesen Schlag gegen die eigene Rück- oder Seitenwand kommt aus dem Spanischen. „Contra“ bedeutet in diesem Fall „gegen“ und das Wort „pared“ steht für das Wort „Wand“ im Deutschen.
Auch die Seitenwand darf in das Spiel mit einbezogen werden. In Situationen, in denen der Ball die Seitenwand oder Rückwand berührt, kann der Ball wieder über die Seitenwand zurückgespielt werden, anstatt ihn direkt von der Wand anzunehmen und zu spielen.